Radioprogramm

BR-Klassik

Jetzt läuft

Allegro

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

05.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (IV)

Franz Schubert: Streichquartett G-Dur, Scherzo, D 887 (Kuss-Quartett); Giovanni Benedetto Platti: Violoncellokonzert C-Dur (Sol Gabetta, Violoncello; Capella Gabetta: Andrés Gabetta); Johann Nepomuk Hummel: Klaviertrio G-Dur, op. 65 (Andreas Staier, Hammerklavier; Daniel Sepec, Violine; Jean-Guihen Queyras, Violoncello); Hugo Wolf: Scherzo (Orchestre de Paris: Daniel Barenboim); Johann Ladislaus Dussek: Sonate F-Dur (Silke Aichhorn, Harfe); Erik Satie: Aus "La belle excentrique" (I Salonisti)

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
Allegro

Musik und Kultur erleben Mit Johann Jahn 6.15 Kulturszene 6.40 Allegretto - Kulturnews 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.15 Kulturszene 7.40 Was heute geschah - der Musikkalender 29.10.1940: Béla Bartók kommt in New York an Wiederholung um 16.40 Uhr 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 8.15 Kulturszene 8.45 Kulturszene Freitag: 8.45 Zugabe Ausgewählte Beiträge

08.57 Uhr
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09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

09.05 Uhr
Philharmonie

Hector Berlioz: Rêverie et Caprice, op. 8 (Carolin Widmann, Violine; Münchener Kammerorchester: Christoph Poppen); Felix Mendelssohn Bartholdy: "Ein Sommernachtstraum", Ouvertüre (Wiener Philharmoniker: Christian Thielemann); Alexander Glasunow: "Rêverie orientale" (Philippe Berrod, Klarinette; Skampa Quartet); Claude Debussy: "Printemps" (Royal Scottish National Orchestra: Stéphane Denève); Alexander Skrjabin: Rêverie, op. 24 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Daniel Nazareth) 10.00 Nachrichten, Wetter Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Wolfgang Amadeus Mozart: "Idomeneo", Ouvertüre (Colin Davis); Antonín Dvorák: Streichsextett A-Dur, op. 48 (Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks); Sergej Rachmaninow: Drei russische Volkslieder, op. 41 (Chor des Bayerischen Rundfunks; Yuri Ahronovitch); Édouard Lalo: Violoncellokonzert d-Moll (Alexander Bouzlov, Violoncello; Yakov Kreizberg); Franz Schubert: Symphonie Nr. 5 B-Dur (Riccardo Muti)

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

12.05 Uhr
Mittagsmusik

Mit Marlen Reichert John Philip Sousa marschiert im Galopp in den Zirkus - Fritz Wunderlich will wieder hinaus in strahlende Licht - Carl Michael Ziehrer hat einen Kuss für die ganze Welt - und anderes 13.00 Nachrichten, Wetter Die Telefonnummer für Ihr Wunschstück: 0800 - 77 33 377 (gebührenfrei)

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

14.05 Uhr
Panorama

Beethoven bewegt BR-KLASSIK London Classical Players Leitung: Roger Norrington Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 2 D-Dur; Franz Schubert: "Große C-Dur-Symphonie", D 944 Aufnahme vom 21. August 1989 in der Royal Albert Hall, London

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Leporello

Musik und Kultur erleben Mit Julia Schölzel 16.15 Kulturszene 16.40 Was heute geschah - der Musikkalender 29.10.1940: Béla Bartók kommt in New York an 17.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 17.15 Kulturszene 17.40 Kulturszene Ausgewählte Beiträge

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

18.05 Uhr
Klassik-Stars

Bobby McFerrin, Sänger und Dirigent Bobby McFerrin: "Don't worry, be happy" (Ein Ensemble); Gil Goldstein: "Swing low" (Esperanza Spalding, Gesang, Kontrabass; Ein Ensemble); Edvard Grieg: "Holberg-Suite", op. 40; Gabriel Fauré: Pavane fis-Moll, op. 50 (Münchner Rundfunkorchester); Antonio Vivaldi: Konzert g-Moll, R 531 (Sol Gabetta, Violoncello; Münchner Rundfunkorchester); Anonymus: "Everytime" (Esperanza Spalding, Gesang, Kontrabass; Ein Ensemble)

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

19.05 Uhr
KlassikPlus

"Träume lassen sich nicht einfangen" Michaela Fridrich im Gespräch mit Dirigent Peter Hirsch über den Komponisten Alexander Zemlinsky Lange Zeit mit dem Vorurteil des Eklektizismus behaftet, steht das eigenwillige Schaffen des österreichischen Komponisten Alexander Zemlinsky bis heute im Schatten der Werke seiner berühmteren Zeitgenossen. Dazu gehörten besonders Gustav Mahler und Arnold Schönberg, mit denen Zemlinsky auch Privates verband: während Mahler ihn im Ringen um die Gunst Alma Schindlers ausstach, wurde sein Schüler Schönberg durch die Heirat seiner Schwester sein Schwager. Unabhängig von solchen persönlichen Verstrickungen genoss Zemlinsky bei all seinen Kollegen hohes Ansehen als Komponist und Dirigent. Alban Berg schwärmte gar von dem "echten Zemlinsky-Ton", den er "so sehr liebte". Der Dirigent Peter Hirsch ist dem Phänomen dieses speziellen Zemlinsky-Tons in einer neuen Publikation nachgegangen und spricht darüber in "KlassikPlus" mit Michaela Fridrich. Dabei bezieht er sich bewusst nicht auf die großen Opernwerke des Komponisten, sondern nimmt dessen Orchester- und Kammermusik in den Blick.

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

20.05 Uhr
Kammerkonzert

Musik und Worte als Mahnung für den Frieden Gäste: Markus Söder, bayerischer Ministerpräsident Theo Waigel, ehemaliger Bundesfinanzminister Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Rosemarie Leidenfrost, Zeitzeugin und Alexander Groß, Teilnehmer am Work Camp 2020 Bläserensembles aus dem Musikkorps der Bundeswehr spielen Aaron Copland: "Fanfare for the Common Man"; Charles Gounod: "Petite Symphonie"; Gustav Holst: Suite Nr. 2 F-Dur; Guido Rennert: "Arbeit für den Frieden"; Musica viva; Mykola Leotovych: "Carol of the Bells" Aufnahme vom 3. Oktober 2020 im Münchner Prinzregententheater Zusammengefasst von Franziskus Büscher "Eine ganze Generation ist dem Krieg zum Opfer gefallen. Im Friedhof bekommt man ein Gefühl für die große Anzahl der Opfer, [...] wenn man durch die Reihen geht" sagt Alexander Groß. Mit 20 steht er in München das erste Mal auf einem Soldatenfriedhof. Über 3.500 gefallene Menschen aus den beiden Weltkriegen liegen unter seinen Füßen. Inzwischen wächst Gras über ihre Gräber. Dass damit aber diese Kriegsgräber einfach in Vergessenheit geraten, ist unvorstellbar für Alexander und gut 80.000 Menschen in Deutschland. So viele Mitglieder zählt man beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge noch. Der Verein hat eine wechselvolle 101-jährige Geschichte. Nach einer verhängnisvollen Nähe zum Militär und den Machthabern im dritten Reich widmet sich der Volksbund heute jedoch ganz der "Arbeit für den Frieden". Er kümmert sich um die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland, hilft Angehörigen bei der Gräbersuche und entwickelt die Kriegsgräberstätten weiter zu Lernorten und Mahnmalen der Geschichte. Doch wie wichtig ist das noch 75 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges? Berührt uns das heute noch? Wie gehen wir mit den Ruhestätten der gefallenen Soldaten und Zivilisten um? Fragen, die uns die 97-jährige Zeitzeugin Rosemarie Leidenfrost genauso beantwortet, wie der junge Alexander Groß, der heute Kriegsgräber pflegt, oder die ehemalige Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, der Münchner Oberbürgermeister, Dieter Reiter, und der Bayerische Ministerpräsident, Markus Söder. Musikalisch ergänzt und vertieft werden diese Gedanken zu einer Erinnerungskultur von heute mit Bläserensembles aus dem Musikkorps der Bundeswehr. Franziskus Büscher begleitet Sie bei diesem Konzert gegen das Vergessen.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

22.05 Uhr
Horizonte

Zum 95. Geburtstag des Komponisten Luciano Berio Luciano Berio: "Cries of London" (Norwegian Soloists' Choir: Grete Pedersen); Gustav Mahler/Luciano Berio: "Ablösung im Sommer"; "Um schlimme Kinder artig zu machen"; "Erinnerung"; "Hans und Grete" (Matthias Goerne, Bariton; BBC Symphony Orchestra: Josep Pons); Luciano Berio: "Sequenza III" (Barbara Hannigan, Sopran, Sprechstimme); "Chemins III" (Christophe Desjardins, Viola; WDR Sinfonieorchester: Manuel Nawri) Er gehört zu den Klassikern der Avantgarde, keine Frage. Aber Luciano Berio stand nie an vorderster Front, anders als die fast gleichaltrigen Führungsfiguren Nono, Stockhausen, Boulez. Dafür war er zu wenig lautsprecherisch und seine Musik zu wenig kompromisslos, vielleicht kam sie manchmal auch nicht schnell genug auf den Punkt. Berio hat gern experimentiert, das schon, aber nie radikal mit der Tradition gebrochen. Die Musiker liebten seine Sequenze, mit denen er vielen Soloinstrumenten ganz neue Möglichkeiten eröffnete, und mit seiner "?Sinfonia"? war Berio 1968 ein Geniestreich gelungen, der im Rückgriff auf Gustav Mahler die Postmoderne vorwegnahm. Aber stilbildend waren Berios Kompositionen nicht. Das Schule machen überließ er den anderen. Wenn aber nun heute, fast zwei Jahrzehnte nach Berios Tod, seine Musik so lebendig ist wie eh und je, ja sogar gerade wieder einen Aufschwung erlebt, wenn prominente Interpreten seine Werke neu befragen und diese Einspielungen dann als Entdeckungen gefeiert und mit Auszeichnungen überhäuft werden, dann sagt das viel über den Rang und die bleibende Bedeutung eines Komponisten aus. Aus Anlass von Luciano Berios 95. Geburtstag werde in den "?Horizonten"? einige dieser preisgekrönten und aufsehenerregenden Einspielungen der jüngsten Zeit zu hören sein: von Barbara Hanigans lustvoller Interpretation der Sequenza für Stimme solo bis zur fulminanten Gesamtaufnahme der Chemins mit dem WDR Sinfonieorchester.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

23.05 Uhr
Jazztime

All that Jazz Jacob Garchik gehört zu den gefragtesten und wandelbarsten Posaunisten der amerikanischen Jazz-Szene. Der 44jährige erhielt schon Gehaltschecks von Lee Konitz, John Hollenbeck oder Mary Halvorson. Neben seiner Tätigkeit als kreativer Dienstleister fällt er auch immer wieder durch kuriose eigene Projekte auf, so etwa mit einem "atheistischen" Gospel-Album, einem im Mittelalter angesiedelten Fantasy-Programm namens "Ye Olde" oder mit einer Bigband, die ohne Rhythmusgruppe auskommt. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Präsentiert von BR-KLASSIK Wolfgang Amadeus Mozart: Hornkonzert Es-Dur, KV 417 (Felix Klieser, Horn; Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks: Radoslaw Szulc); Edvard Grieg: Aus "Vier Psalmen", op. 74 (Rudolf Hillebrand, Bariton; Chor des Bayerischen Rundfunks: Hans-Christoph Rademann); Ernst von Gemmingen: Violinkonzert Nr. 1 A-Dur (Kolja Lessing, Violine; Münchner Rundfunkorchester: Ulf Schirmer); Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur - "Eroica" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons)

02.00 Uhr
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02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 87 A-Dur (Zürcher Kammerorchester: Roger Norrington); Frédéric Chopin: 12 Etüden, op. 10 (Amir Katz, Klavier); Jean Sibelius: "Der Schwan von Tuonela", op. 22, Nr. 2 (Estonian-Finnish Symphony Orchestra: Anu Tali); Carl Philipp Emanuel Bach: "Heilig", Wq 217 (Elisabeth Jansson, Alt; Jan Kobow, Tenor; Gotthold Schwarz, Bass; Kammerchor und Barockorchester Stuttgart: Frieder Bernius); Edvard Grieg: Quartett g-Moll, op. 27 (Australian Chamber Orchestra: Richard Tognetti)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Percy Whitlock: "Wessex Suite" (RTÉ Concert Orchestra: Gavin Sutherland); Anatolij Ljadow: Variationen über die Romanze "Eine venezianische Nacht" von Michail Glinka, op. 35 (Vladimir Stoupel, Klavier); Georg Philipp Telemann: Suite C-Dur - "Hamburger Ebb' und Flut" (Le Concert des Nations: Jordi Savall)